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Burnout vermeiden

 

 

Es gibt es einige grundlegende Tipps, die Sie befolgen können, um Strategien für Resilienzfähigkeiten zu entwickeln, um Burnoutkrankheiten zu vermeiden.

 

Schauen wir uns zunächst einige typische Symptome am Arbeitsplatz an, die Ihnen zeigen, dass Sie sich auf einem ungesunden Pfad begeben haben. Und anschließend erfahren Sie, was Sie Gutes für sich tun können.

Burnout-Symptome am Arbeitsplatz

  • Sie merken, dass Sie zynischer oder kritischer werden.
  • Sie schleppen sich zur Arbeit und haben Startschwierigkeiten, wenn Sie Ihren Arbeitstag beginnen.
  • Sie erkennen, dass Sie zunehmend gereizt  oder ungeduldig gegenüber Kollegen, Kunden oder Klienten werden.
  • Es fehlt die Energie, um konstant produktiv zu sein, d. h. das zu leisten, was Sie leisten sollten und vor allem auch wollen.
  • Sie leiden an Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Schließlich stellt sich auch mangelnde Zufriedenheit mit Ihren Leistungen ein, da Sie nicht das leisten können, was Sie von sich erwarten bzw. was Sie noch bis vor kurzen leisteten.
  • Sie werden zusehen mehr desillusionierter über Ihren Job oder Ihr Leben.
  • Sie setzen gezielt gewisse Nahrungsmittel, Drogen oder Alkohol ein, um sich besser zu fühlen oder sich einfach nicht zu fühlen.
  • Sie haben Schlafschwierigkeiten. 
  • Unerklärliche Kopfschmerzen, Magen- oder Darmprobleme oder andere körperliche Beschwerden treten immer stärker und gehäufter auf.

Wenn Sie dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, ziehen Sie in Erwägung, mit einem Arzt oder Psychologen zu sprechen. Ein Coach ist hier nicht der richtige Weg. Aber was ich Ihnen jetzt als Tipp mitgeben möchte, das sind 7 kleine Schritte, die Ihnen helfen einen möglich Burnout zu verhindern.

 

 

Sieben wichtige Tipps zur Vermeidung von Burnout

  1. Bewegen Sie Ihren Körper. Gehen Sie spazieren, gehen sie laufen, finden Sie Ihren Sport, der Ihnen Freude bereitet und bei dem Sie gutes für Ihren Körper tun.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Das Alleinsein ist häufig wichtig, um wieder einen besseren Zugang zu sich selbst zu bekommen. Sich zu spüren ist hier der Schlüsselbegriff, zu erkennen, welche Wünsche, welche Sehnsüchte aber auch welche Verletzungen jetzt gesehen und geheilt werden möchten, das ist wichtig. Denn Unterdrückung, Ablenkung erzeugt lediglich, dass diese Gefühle, die Sie vorher unterdrückt haben, sich irgendwo wieder sichtbar machen, und dann meistens stärker als zuvor. 
  3. Kultivieren Sie positive Selbstgespräche. Die meisten Gespräche, die die Menschen führen sind Zwiegspräche. Und diese finden meist in unserem eigenen Kopf statt. Die Qualität ist jedoch nicht sehr erbauend und nahrhaft, sondern meist gehen wir harsch und negativ mit uns selbst um. Wir verurteilen uns, machen uns klein. Dies dürfen Sie ändern, und das tut gut. Wenn also in Zukunft etwas nicht so klappt, wie Sie es sich wünschten, dann hören Sie auf, sich selbst klein zu machen, sondern sagen Sie sich zum Beispiel: ‚Das war doch schon ganz gut. Das nächste Mal wird es noch besser’ oder ‚ Ach, es hat einfach nicht so geklappt. Schauen wir mal, wie es das nächste Mal wird. Da bin ich schon gespannt.’
  4. Raus aus dem Netz und rein ins Leben! Gehen Sie mehr raus in das richtige Leben und erleben Sie das Leben. Das heißt, treffen Sie sich mit Menschen, die vielleicht die gleichen Interessen haben wie sie, besuchen Sie Seminare oder Workshops, gehen Sie in die Natur. Fassen Sie Bäume an. Spüren, riechen, tasten, sehen und hören Sie ganz bewusst das Leben. Erleben Sie etwas. Werden Sie aktiv und warten Sie nicht, bis jemand an der Tür klopft.
  5. Wir alle machen Fehler. Und da ist es gut, wenn wir daraus lernen. Hören Sie auf, sich immer wieder alte Fehler aufs Brot zu schmieren. Und machen Sie das auch bei anderen nicht. Denn dieses erzeugt schlechte Energie und immer wieder Stress. Lernen Sie einfach aus Ihren Fehlern, und sagen Sie sich selbst, dass sich dies nicht mehr wiederholt. Und Schluss.
  6. Lachen ist die beste Medizin. Deshalb ist es umso heilsamer für Ihr gesamtes Leben, wenn Sie Humor gepaart mit Neugier kultivieren. Und wie macht man das? Wenn Sie Anfänger sind, was Humor betrifft, dann kaufen Sie sich vielleicht ein Witzebuch, oder schauen Sie sich Filme an, die Menschen zum Lachen bringen können. Versuchen Sie witzige Szenen aus Ihrem Leben zu memorieren, und beginnen Sie selbst über sich zu lachen. Wenn Sie neugierig sind, wird Ihnen das wunderbar gelingen.
  7. Wir haben manchmal unrealistische Erwartungen an uns selbst, und wir merken es nicht einmal. Und wenn wir diese nicht erreichen, dann machen wir uns nieder. Das ist schlecht. Deshalb: Haben Sie realistische Erwartungen an sich selbst aber auch an anderen. Das macht uns menschlich und gütig. 

Dies  Tipps mögen Ihnen simpel und einfach erscheinen, ja und da haben Sie recht.  Aber deswegen sind sie nicht weniger wichtig! Sie sind sogar sehr wichtig, und deshalb sollten Sie diese beachten, wenn Sie Ihr bestes Leben führen möchten. Im Allgemeinen weiß doch ein jeder, dass Bewegung eine wunderbare Möglichkeit bietet, Stress abzubauen. Täglich ein Spaziergang, Dehnübungen oder Yoga können so viel dazu beitragen, dass Sie sich besser fühlen.

 

Es ist auch wichtig, sich hin und wieder zurückzuziehen. Ganz für sich alleine sein. Auch positive Selbstgespräche zu führen sind so wirksam. Und Sie können sich sicher sein, je mehr Zeit Sie damit verbringen, sich auf das Positive und jene Dinge zu konzentrieren, die Sie schaffen möchten, desto besser und leichter werden Sie sich fühlen. Ein paar Rückzugspausen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, den Geist zu entgiften und sich selbst zu reflektieren. Dort wird man auch feststellen, welche Personen einen guttun und welche nicht. Sich von toxischen Persönlichkeiten abzugrenzen wird dann zum Beispiel eine gesunde und heilsame Folge der Reflexion sein. 

 

Außerdem  helfen regelmäßiges Meditieren, Tagebuchschreiben (Journaling)  oder das Wiederholungen von positiven Affirmationen können viel dazu beitragen, dass Sie sich ruhiger und gelassener fühlen. Es ist auch wichtig, einen Sinn für Humor zu entwickeln, denn mit der Zeit wird es Rückschläge und Misserfolge geben. So ist das Leben. Es ist ein ständiges auf und ab, mit dem wir umgehen dürfen. Und da kann uns, selbst wenn alle andere Strategien nicht greifen, Humor und Neugierde die beste Strategie sein. 

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Ihre Martina M. Schuster


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Kommentare: 2
  • #1

    Betty M. (Dienstag, 12 Oktober 2021 15:02)

    Martina, ich finde es toll, dass Du jetzt endlich (!!) wieder Blogartikel schreibst. Irgendwie hab ich das vermisst, obwohl Du soooooo viele uns bereits zur Verfügung gestellt hast. DAAAAAANKE. Liebe Grüße, Betty M.

  • #2

    C. H. (Dienstag, 12 Oktober 2021 15:02)

    Vielen Dank für Ihre Artikel. Ich habe schon viel gelernt von Ihnen. Charlene

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