Zeitmanagement - ein komisches Wort!

Zeitmanagement ist eine wichtige Voraussetzung für die „Gestaltung“ unserer Zeit geworden und ein geläufiges Wort ohnehin. Jedoch komme ich immer wieder hinsichtlich des Wortteiles „management“ ins Zweifeln, vor allem wenn dieses Thema Gegenstand eines Coachings ist. Zeit lässt sich weder „managen“ noch manipulieren. Zeit ist! Der Mensch kann die Uhr weder schneller noch langsamer drehen. Das Einzige was uns bleibt und was wir tun können ist, dass wir uns selbst mit unseren Gedanken und Handlungen zu der uns zur Verfügung stehenden Zeit  in Beziehung setzen. Dann nehmen wir die Zeit wahr, denn wir haben nicht die Wahl, ob, sondern lediglich wie wir die Zeit nutzen wollen und können. Und das ist der Schlüssel, zu einer selbstbestimmten Lebenszeit. Zeitwahrnehmung ist das Bewusstsein von Zeit. Das existiert auf drei Ebenen: Denken, Fühlen, Handeln.

Wenn wir erkennen, wie wir unsere Zeit wahrnehmen, erweitern wir unsere Entscheidungsmöglichkeiten und gewinnen Zeitsouveränität. Die ersten Fragen, die sich mir dann stellen sind folgende:

  1. Wie ist meine persönliche Definition von Zeit?
  2. Will ich meine persönliche Zeit ändern? Wenn ja, warum?
  3. Welche Möglichkeiten der Gestaltung meiner Zeit habe ich?
  4. Welche Rolle spielt mein Umfeld bei meinem Zeitempfinden?
  5. Bei welcher meiner Beschäftigung kommt mir die Zeit zu kurz vor? Und bei welchen zu lange?
  6. Was motiviert mich, was demotiviert mich?
  7. Welche Erfahrungen der Vergangenheit behindern mich bei der Bewältigung meines Zeitstresses?
  8. Was will ich ändern, um meine Zeit besser zu steuern und positiver wahrnehmen zu können?

 

... und es lässt sich bereits jetzt schon erspüren, dass die eigene Lebenszeit reichhaltiger sein kann.